Schuljahr 2024/25

von ursula osterchrist
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„Das weiß ich jetzt über Alkohol“

Warum trinken manche Menschen Alkohol? Und ist das eigentlich harmlos? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Klasse2000-Kinder in der 4. Klasse. Wer gut informiert ist, kann bessere Entscheidungen treffen. Aber Wissen alleine ist für erfolgreiche Suchtprävention nicht genug: Kinder brauchen Lebenskompetenzen.

Lebenskompetenzen machen stark – auch gegen Sucht

Studien zeigen, dass man Sucht am besten vorbeugen kann, wenn Kinder wichtige Lebenskompetenzen erwerben, und zwar von klein auf. Mit lernen Kinder ab der 1. Klasse, was sie stark macht: Entscheidungen gut abwägen und Probleme lösen, kreativ und kritisch denken, mit anderen gut kommunizieren und Freundschaften pflegen, eigene Stärken und Schwächen kennen und sich in andere einfühlen können, Gefühle angemessen bewältigen und mit Stress umgehen können.
Diese Fähigkeiten sind wichtige Grundlagen dafür, später gesunde Entscheidungen treffen zu können. Kinder, die sich selbst gut kennen, kritisch denken und auch einmal Nein sagen können, kommen besser mit schwierigen Situationen zurecht. Sie können Gruppendruck leichter widerstehen und sind weniger anfällig für riskantes Verhalten.

Wissen aufbauen und kritisch betrachten

Auf dieser Grundlage beschäftigen sich die Kinder in der 4. Klasse gezielt mit den Gefahren von Alkohol und Zigaretten. Dabei geht es nicht nur darum, Wissen zu sammeln. Die Kinder setzen die Fähigkeiten ein, die sie in den vergangenen Jahren aufgebaut haben: Sie hinterfragen Informationen, tauschen sich miteinander aus und bilden sich eine eigene Meinung.
In der Basisstunde „Informationen über Alkohol“ wird das praktisch umgesetzt: Die Kinder sammeln zunächst ihr Vorwissen. Anschließend arbeiten sie in kleinen Gruppen und vertiefen ihr Wissen mit dem Schülerheft und Übungen im KLARO-Labor. Dabei gehen sie Fragen nach wie:

  • Alkohol wird getrunken und wirkt nur im Verdauungssystem – richtig oder falsch?
  • Lallen, torkeln, komische Dinge tun – ist das lustig oder bedenklich?
  • Trinken wirklich alle Erwachsenen regelmäßig Alkohol?

Das sagt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zum Thema Alkohol

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass es keine sichere Menge für unbedenklichen Alkoholkonsum gibt: Bereits geringe Mengen erhöhen das Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Sucht. Deshalb hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) 2024 ihre Empfehlung zu Alkohol angepasst.

Am besten keinen Alkohol trinken

Am Ende der Stunde trägt die Klasse die Ergebnisse zusammen. Ein anschließendes Quiz hilft, das neue Wissen zu festigen. Die wichtigste Erkenntnis ist klar:
Alkohol ist ein Gift. Es schädigt die Organe und kann süchtig machen. Für Kinder und Jugendliche ist Alkohol besonders schädlich.
KLAROs Empfehlung ist eindeutig: Am besten keinen Alkohol trinken. Denn wer keinen Alkohol trinkt, schützt seine Gesundheit und fühlt sich besser.

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